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Le Mont de Sisyphe
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Je suis beau et intelligent. À part cela, je suis juriste helvète, libéral-conservateur, amateur d'armes, passionné d'histoire et de politique. Je suis libéral et capitaliste convaincu car je pense que c'est cela l'état naturel de l'homme. Je parle le "Schwiizerdütsch" avec un accent zurichois, j'adore la bonne musique, la bière et surtout la femme avec qui je vis.





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Wednesday, August 25, 2010

À propos de l'initiative sur la peine de mort

Ce que j'en pense, entre autres, de l'initiative sur la peine de mort, qui a été retirée avant d'être véritablement lancée (texte que j'ai écrit ailleurs):
Je pense effectivement qu'il y a des limites dans le domaine du vote populaire. Le texte de l'intitative prévoyait notamment que la peine de mort serait aussi appliquée à des procédures en cours, donc à des crimes commis sous un ordre légal ne prévoyant pas (encore) la peine de mort. Nulla poena sine lege: une violation de ce principe me serait effectivement assez difficile à digérer. Le texte de l'initiative:
La Constitution est modifiée comme suit:

Art. 10, al. 1 et 3

1 Tout être humain a droit à la vie. Quiconque commet un meurtre ou un assassinat en concours avec un acte d'ordre sexuel sur un enfant, une contrainte sexuelle ou un viol perd le droit à vie et est puni de mort. La peine de mort est interdite dans tous les autres cas.

3 La torture et tout autre traitement ou peine cruels, inhumains ou dégradants sont interdits. La peine de mort est réservée.

Art. 123a, al. 4 (nouveau)

4 Quiconque commet un meurtre ou un assassinat en concours avec un acte d'ordre sexuel sur un enfant, une contrainte sexuelle ou un viol est exécuté indépendamment de toute expertise ou des connaissances scientifiques. La Confédération exécute la peine capitale. L'exécution capitale a lieu dans les trois mois qui suivent l'entrée en force de la condamnation. Le tribunal fixe les modalités et la date de l'exécution capitale.

II
Les dispositions transitoires de la Constitution sont modifiées comme suit:
Art. 197, ch. 82 (nouveau)

8. Disposition transitoire ad art. 10, al. 1 et 3, et 123a, al. 4 (Peine de mort)
Les art. 10, al. 1 et 3, et 123a, al. 4, concernant la peine de mort entrent en vigueur dès que le peuple et les cantons les ont acceptés. Ils sont applicables aux infractions commises avant leur entrée en vigueur dont le jugement n'est pas encore passé en force à cette date; les dispositions contraires de traités internationaux ne sont pas applicables.
Cela étant dit, je ne vois pas comment résoudre le dilemme une fois pour toute. Soit c'est le peuple qui tranche, soit une commission d'"experts" (juges, politiciens, fonctionnaires dead ). Il faut se rendre à l'évidence, le système suisse est constamment en danger de déséquilibre (entre le pôle "la démocratie" et celui "l'état de droit"). En tant que libéral je pense que certains droits ne se négocient pas, puisqu'ils sont là avant l'état et indépendants de celui-ci. L'individu en est le seul maître. Si une majorité veut abolir les droits de propriété, j'ai un droit moral de prendre les (mes) armes. En revanche, certaines questions peuvent probalement être soumises à la totalité des citoyens (donc à la collectivité), dans la mesure où ceux-ci sont tous affectés (et que mes droits essentiels ne sont pas mis en cause). Les commissions d'experts, elles, censées "mieux" représenter la collectivité et penser à sa place, n'ont alors aucune raison d'être.

Mais encore une fois, tout cela est essentiellement un débat de droit naturel.

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Sunday, November 08, 2009

Burka verbieten?

Soll man muslimischen Frauen in der Schweiz das Tragen der Burka verbieten? Gewiss, die Haltung des Islam gegenüber Frauen ist alles andere als offen. Man dürfte sogar feststellen, dass der Islam im Allgemeinen  besonders unfreiheitlich ist. Tolerante Muslime findet man eigentlich stets nur da, wo der Islam in der Minderheit ist. Überwiegend muslimische Gesellschaften zeichnen sich demgegenüber durch ein hohes Mass an Unfreiheit und Gewalttätigkeit aus. Persönlich zweifle ich nicht daran, dass muslimische Frauen regelmässig an einer freien persönlichen Entfaltung gehindert werden; die Burka und im erhöhten Mass die Beschneidung der Frau sind Ausdruck dieses Mentalitätsterrors.
Soll nun der Schweizer Staat die Burka als "Symbol der Unterdrückung" verbieten? Gleich mehrere Probleme stellen sich in diesem Zusammenhang: Einerseits wird ein Verbot kaum etwas an der realen Lage dieser Frauen ändern. Glaubt jemand denn ernsthaft, ihre Männer werden sie nun einfach ohne Burka an die Öffentlichkeit lassen? Naheliegender ist vielmehr, dass diesen Frauen der Gang nach draussen nun gänzlich untersagt wird, was kaum im Sinne ihrer "Befreier" sein dürfte. An ihrer Unterdrückung durch ihre Männer wird sich jedenfalls nichts ändern. Ein weiteres Dilemma kündigt sich an bei erwachsenen Frauen, welche glaubwürdig darauf beharren, dass sie die Burka freiwillig tragen. Soll man ihnen nun einfach keinen Glauben schenken und ihnen die Selbstbestimmung verweigern, obwohl sie gesetzlich mündig (und allenfalls gar stimmberechtigt) sind?
Und schliesslich: wie soll so ein Burka-Gesetz denn in der Realität aussehen? Definiert es in seinen Artikel 1 das Kleidungsstück Burka? Wird dann mit bürokratischer Genauigkeit definiert, was eine Burka ausmacht, inklusiv Zentimeterlänge und Stoffqualität? Oder wird einfach nur die religiöse Vermummung auf öffentlichem Grund verboten? Und was ist mit privatem Grund? Und sind Kopftücher und amorphe Mäntel, wie man sie gerade oft bei Türkinnen oder Bosnierinnen vorfindet, dann weiterhin "legal"? Diese Kleidungsstücke sind ja ebenfalls geeignet, die Unterdrückung der Frau durch den Mann zu konkretisieren. Die Abgrenzungs-, Definitions- und Durchsetzungsprobleme sind vorprogrammiert.
Diese Gesetzesidee unterstreicht ein klassisches Problem des Interventionsstaats, in dem wir leben : Die Vorschrift ist Ausdruck einer an sich womöglich lobenswerten Haltung, sie soll die gute Absicht ihrer Macher unter Beweis stellen und der berechtigten Empörung der Öffentlichkeit eine Plattform bieten. Ähnlich war es schon bei der Antirassismus-Strafnorm: Jeder der gegen Rassismus war, hatte für dieses Gesetz zu sein, so schien es. Dass es freiheitliche und praktische Argumente dagegen geben konnte, selbst wenn man  selber Holocaust-Leugner und Rassisten verabscheute, das war für die Leute undenkbar, die das Heil bei gesellschaftlichen Problemen stets in bevormundenen staatlichen Vorschriften suchen, unbesehen der Wirkung die in der Realität dann erzielt wird: "lieber ein gutgemeintes wirkungsloses Gesetz als kein Gesetz". Gesetze haben aber stets unmittelbare Wirkungen die man sieht, und Wirkungen, die man eben nicht sofort sieht, die aber genauso ins Gewicht fallen. Dies stellte schon der grosse französiche Libéral, Frédéric Bastiat, im Jahr 1850 fest:
"Im Bereich der Ökonomie ruft eine Handlung, eine Gewohnheit, eine Einrichtung, ein Gesetz nicht nur eine einzige Wirkung hervor sondern eine Reihe von Wirkungen. Von diesen Wirkungen ist nur die erste direkt, sie zeigt sich gleichzeitig mit ihrer Ursache, man sieht sie. Die anderen entwickeln sich erst nach und nach, man sieht sie nicht; glücklich wenn man sie vorhersieht.

Dies ist der ganze Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Ökonomen: Der eine klebt an der sichtbaren Wirkung, der andere berücksichtigt sowohl die Wirkung, die man sieht als auch diejenige, die man vorhersehen muss.

Aber dieser Unterschied ist enorm, denn es ist fast immer so, dass die unmittelbare Folge günstig ist und die letztendlichen Folgen unheilvoll und umgekehrt. - Das führt dazu, dass der schlechte Ökonom eine kleine gegenwärtige Verbesserung anstrebt, aus der ein großes Übel entsteht, während der wahre Ökonom eine große zukünftige Verbesserung erstrebt auf die Gefahr eines kleinen gegenwärtigen Übels."

Deshalb: Ein Burkaverbot ist unwirksam, unfreiheitlich und leidet bloss an Abgrenzungs- und Durchsetzungsproblemen.

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Wednesday, October 21, 2009

Gun culture in Switzerland

There's a very good video on Swiss gun culture, really worth watching. I stumpled upon it through the Firearm Blog, one of the excellent gun blogs out there:
There is an interesting video at WorldRadio.ch about the famous unique gun culture of Switzerland. At the start of the video a Swiss guy shows the rifle he used in military service, his fathers service rifle and says that his grandfather's service rifle is hanging in his office. How cool is that?
Here's an old picture from LIFE documenting that tradition and showing what appears to be a K11 (the predecessor of the classic K31)



For more information on these old Swiss rifles (in German: "Karabiner"/ in French: "Mousquetons") click here.

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Monday, October 19, 2009

Waffenkauf in der Schweiz

Für Leute die legal in der Schweiz Schusswaffen und dergleichen kaufen oder verkaufen möchten, seien die folgenden Webseiten empfohlen:

gebrauchtwaffen.ch
waffensammler.info
egun.ch
waffennoser.ch/
buechelwaffen.ch
polizeibedarf.ch

Sicher besser als an den leidlichen Abgabe- und Verschrottungsaktionen der Kantone teilzunehmen.

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Saturday, August 01, 2009

Liberales Programm 2009

Anlässlich des 1. Augusts darf ich wieder an meine schon fast traditionelle Auflistung liberaler und freiheitlicher Forderungen an die Schweiz anknüpfen, die wie jedes Jahr leicht angepasst daher kommt.



1. Naturrecht
Es wird ein neuer Artikel 7a in der Bundesverfassung geschaffen: "Abs. 1: Die Verfassung schafft keine Rechte, sie anerkennt nur die naturgegebenen, vorbestehenden Rechte des Menschen. Abs. 2: Der Staat dient der Bewahrung dieser Rechte."

2. Gesetzesflut
Jedes Gesetz wird bei Erlass mit einer Sunset Clause ausgestattet, d.h. das Gesetz läuft nach einer gewissen Zeit automatisch aus, ausser es wird neu (in einem referendumsfähigen Parlamentsbeschluss) bestätigt. Die Rechtskommissionen des Parlaments sind beauftragt, bis 2010 einen Bericht über die unnötigen Gesetze der Schweiz vorzulegen. Bei jedem Erlass von Parlament oder Regierung sind standardmässig die folgenden Fragen zu beantworten: „Welches sind die ökonomischen Wirkungen die man sieht? Welches sind die ökonomischen Wirkungen die man nicht sieht?

3. Steuern
Das Steuerrecht wird vereinfacht. Steuererhöhungen werden verfassungsmässig verboten. Das Stempelsteuergesetz wird ersatzlos gestrichen. Es gilt eine einheitliche Mehrwertsteuer. Versuchsweise wird allerdings 2011 zum Jahr ohne Mehrwertsteuer deklariert. Sämtliche direkten Unternehmenssteuern sowie die Vermögenssteuern werden abgeschafft. Es werden nur proportionale Einkommenssteuern („Flat rate tax“) erhoben. Erbschafts- und Schenkungssteuern werden als verfassungswidrig qualifiziert, da sie die Eigentumsgarantie verletzen.

4. Waffenrecht
Ähnlich wie beim Fahrausweis wird verfassungsmässig der grundsätzliche Anspruch auf Besitzen und Tragen von Schusswaffen anerkannt. Das Bestehen einer Prüfung und ausdrückliche Hinderungsgründe (Vorstrafen wegen Verbrechen gegen Leib und Leben, Entmündigung etc.) können gesetzlich vorgesehen werden. Kurse zur Perfektionierung der Waffenhandhabung können steuerlich abgezogen werden.

5. Ausdehnung der Bürokratie
Die Anzahl Beamter wird eingefroren. Die jeweiligen Departements- und Direktionsvorsteher erarbeiten Pläne, um den Bestand der öffentlichen Verwaltung auf den Stand von 1990 zu bringen. Sollte dies nicht gelingen, werden der damalige Bestand und die damalige Struktur zwangsweise übernommen.

6. Meinungsäusserungsfreiheit
Jede Form von „Thoughtcrime“ wird abgeschafft. Die Antirassismusstrafnorm wird ersatzlos gestrichen. Die Anstiftung zu Verbrechen kann mit bestehenden Gesetzen geahndet werden. Geschichtsinterpretation ist Sache der Historiker und nicht der Parlamente, Behörden und Gerichte.

7. Der Weg zur Knechtschaft
Der "Weg zur Knechtschaft" von Friedrich August von Hayek gehört zur Pflichtlektüre an den Schulen. Der Unterricht und der private Erwerb dieses Buches werden aus den freiwerdenden Geldern der Entwicklungshilfe subventioniert (dazu siehe unten). Der Buchpreis ist steuerlich abzugsfähig.

8. Volksrechte
Die erforderliche Anzahl von Unterschriften für Referenden und Verfassungsinitiativen wird verdoppelt. Das Finanzreferendum wird eingeführt.

9. Wahl des Bundesrates
Versuchsweise wird der Bundesrat vom Volk gewählt. Die Versuchsperiode beträgt 8 Jahre, anschliessend wird eine Volkbefragung dazu durchgeführt.

10. Militärdienst
Das Verbot, in fremden Armeen Dienst zu leisten, wird aufgehoben. Die geschuldete direkte Bundessteuer (sofern nicht abgeschafft) wird proportional zur Anzahl geleisteter Diensttage in der Schweizer Armee pro Jahr reduziert. Der Militärdienst wird freiwillig.

11. Eingriffe in die Wirtschaft
Konjunkturförderung oder -stimulierung ist verfassungsmässig untersagt.

12. Währungspolitik
Der Goldstandard wird eingeführt.

13. Wettbewerbsrecht
Das Kartellgesetz wird abgeschafft. Die Wettbewerbskommission wird als planwirtschaftliches Instrument anerkannt und deshalb auch abgeschafft. Der Markt soll es richten.

14. Parallelimporte
Parallelimporte werden generell und unilateral zugelassen. Die Eigentumsfreiheit ist keine Garantie eines bestimmten Verkaufspreises. Insbesondere Produkte, welche in der EU und in den Vereinigten Staaten (bzw. in deren Teilstaaten) zugelassen sind, dürfen frei in die Schweiz importiert werden.

15. Subventionen
Alle Formen von Subventionen werden eingestellt. Damit werden nur wahre Kosten verschleiert bzw. anderen (dem Steuerzahler) aufgebürdet. Die Subventionierung der Landwirtschaft wird allmählich auf Null reduziert.

16. Immigrationsrecht
Jeder Ausländer der einen Arbeitsvertrag hat, kann einreisen. Im Gegenzug besitzt er keinerlei Ansprüche an den Staat während fünf Jahren.

17. Jugendstrafrecht
Wer alt genug ist, Verbrechen gegen Leib und Leben zu verüben, der ist auch alt genug um wie ein Erwachsener behandelt und gegebenenfalls bestraft zu werden.

18. Radio- und Fernsehen
Der Staat zieht sich mit sofortiger Wirkung aus sämtlichen Bereichen von Radio und Fernsehen zurück. Entsprechend werden keine Radio- und Fernsehgebühren mehr erhoben. Der Bund darf je einen Radiosender auf Deutsch, Französisch und Italienisch zur Information der Bevölkerung in dringenden Fällen betreiben. Finanziert wird dieses Radio aus den freiwerdenden Ressourcen der eingestellten Kulturförderung (s. unten). Billag AG wird liquidiert. Aus dem Liquidationserlös wird eine Ausstellung über staatliche Propaganda und die mediale Manipulation in totalitären Staaten finanziert.

19. Versicherungen
Krankversicherung und Beiträge an die 2. Säule (Pensionskasse) sind ab sofort freiwillig. Es gelten die gleichen Regeln wie bei privaten Hausrats- und Haftpflichtversicherungen. Entsprechende Einzahlungen und Prämien sind steuerlich abzugsfähig.

20. Rauchverbote
Gesetzliche Rauchverbote werden ersetzt durch den Satz: „Es ist Sache des privaten Eigentümers zu entscheiden, was in seinem Räumlichkeiten geschieht.“ Die perfiden Warnungshinweise auf Zigarettenpäckli werden entfernt.

21. Bundesamt für Gesundheit
Zweck des Bundesamtes für Gesundheit ist die Bewahrung der allgemeinen Gesundheit der Bevölkerung, der Kampf gegen Epidemien etc. Die individuelle Gesundheit (Fettleibigkeit, Rauchverhalten, Drogen, Sport, Rückenbeschwerden, Solarien etc.) geht das BAG nichts an.

22. Kultur
Kulturförderung ist Privatsache. Das entsprechende Bundesamt wird liquidiert (zur Verwendung der Mittel siehe oben). Auch die Schweizer Filmindustrie hat auf eigenen Beinen zu stehen.

23. Schulwahl
Die freie Schulwahl wird garantiert. Wer sich für eine Privatschule entscheidet, erhält entsprechend Steuern rückvergütet.

24. Kindererziehung
Kindererziehung ist Privatsache. Die Einmischung des Staates in die Erziehung wird als Menschenrechtsverletzung anerkannt.

25. Sport
Sport ist Privatsache. Das Bundesamt für Sport wird abgeschafft.

26. „Service publique“
Sämtliche Telekommunikations-, Energie-, Transport- und Postdienste werden privatisiert. Der „Service publique“ wird als Service particulier entlarvt.

27. Drogen
Sämtliche Dogen werden legalisiert.

28. Erbrecht
Es gibt im Erbrecht keine Pflichtteile mehr.

29. Aussenpolitik
Aktive Neutralität ist eine contradicio in adjecto. Die Schweizer Aussenpolitik hat den Schweizer Interessen zu dienen. Entwicklungshilfe ist Sache des IKRK.

30. Entwicklungshilfe
Die staatliche Entwicklungshilfe wird mangels Erfolg eingestellt. Spenden an private Institutionen der Entwicklungshilfe können ohne Begrenzung von den Steuern abgezogen werden. Im Übrigen sind alle Spenden an anerkannte Institutionen unbegrenzt abzugsfähig.

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Tuesday, May 26, 2009

Für offene Tankstellen-Shops

Sie wollen verkaufen und wir wollen kaufen; warum können sich Bürokraten da nicht einfach draushalten?
Die Schweiz geniesst als Wohnort, aber auch als Unternehmensstandort international einen hervorragenden Ruf. Zur Schweizer Lebensqualität gehören auch konsumentenfreundliche Ladenöffnungszeiten.

In grösseren Städten und Agglomerationen sind Tankstellen-Shops, welche rund um die Uhr geöffnet sind, ein ausgewiesenes Bedürfnis. Personen, welche in der Nacht arbeiten – Polizisten, Taxifahrer, Schichtarbeiter etc. – sind froh um die Möglichkeit, an gewissen Tankstellen auch nachts einkaufen zu können.

Dies will das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) nun unterbinden und den betroffenen Tankstellen keine Bewilligungen erteilen. Darum hat die «IG Freiheit» – eine überparteiliche Vereinigung mit 2'000 Mitgliedern – eine Petition lanciert, um die Tankstellen-Shops zu unterstützen. Wir wollen eine wirtschaftsfreundliche Politik, bei welche die Anliegen der Konsumenten im Zentrum stehen – nicht die Anliegen der Beamten!

Unterstützen auch Sie unsere Petition – setzen Sie sich für die attraktiven 24h-Shops an den Tankstellen ein.




Jetzt auf http://www.tankstellen-shops.ch die Petition unterzeichnen!

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Monday, May 04, 2009

Nein zum biometrischen Big Brother

(Version française ici)

Das Schweizer Volk wird bald über die Einführung biometrischer Pässe abstimmen, welche mit Hilfe eines elektronischen Chips biometrische Daten des Inhabers speichern können. Alle grossen Parteien haben die Ja-Parole beschlossen, mit Ausnahme der meisten Jungparteien; Juso, Jungfreisinnige, JSVP, die jungen Grünen und die junge EVP sind dagegen – zu Recht.

Der wichtigste Grund für ein wuchtiges NEIN am 17. Mai ist die Einführung einer Datenbank (Informationssystem Ausweisschriften, „ISA“), welche alle biometrischen Angaben des Inhabers speichert und dem Bundesamt für Polizei anvertraut ist. So soll in Zukunft etwa der Fingerabdruck eines jeden Schweizer Bürgers bei den Polizeibehörden des Bundes hintergelegt sein. Dies würde eine völlige Neuerung in der Schweiz darstellen, da solche Informationen bislang solange nicht den Behörden des Landes bekannt bzw. zugänglich waren, als die betroffene Person sich keiner Straftat schuldig gemacht hatte Nun sollen also plötzlich alle ehrlichen Schweizer Bürger standardmässig biometrisch fichiert sein, und zwar auf informatisierte Weise, in Missachtung der Unschuldsvermutung und ohne jegliche Rekursmöglichkeit.

An dieser Stelle sei an den Megaskandal schlechthin erinnert, der die Schweiz Anfangs 90er Jahre erschüttert hatte, als 900‘000 Bürger (von damals ca. 6,7 Millionen!) von der Bundespolizei fichiert worden waren. Für die damaligen übereifrigen Funktionäre waren belanglose Motive häufig genügender Grund für die stasi-mässige Erfassung: Die Teilnahme an (verfassungsmässig erlaubten!) politischen Versammlungen linker Gruppen, eine Liebesbeziehungen zu einer vermeintlich subversiven Person oder „suspekte“ berufliche Aktivitäten genügten für die Eröffnung einer persönlichen Fiche (diese französischsprachige Doku dazu verschlägt einem geradezu den Atem). Diese gigantische staatliche Bespitzelungsaktion wurde nur deshalb aufgedeckt, weil sich eine parlamentarische Untersuchungskommission PUK im Zuge der Kopp-Affäre für die polizeilichen Praktiken von Bund und Kantonen interessierte. Die „Fichenaffäre“ hat die Schweiz in der Folge in ihren Grundfesten erschüttert und das Vertrauen der Schweizer in ihren Staat nachhaltig beschädigt. Die Erinnerung währte aber offenbar nicht sehr lange, denn keine 20 Jahre nach diesen Ereignissen erwägt man nun also wiederum, dem Staat die entsprechenden Mittel zu sprechen, damit er sich ultramoderne Instrumente für die totale Überwachung des Bürgers gibt. Natürlich werden die Politiker und die Polizeidienste nicht müde zu behaupten, dass die Verwendung der entsprechenden Datenbank zu Fahndungszwecken noch nicht vorgesehen nicht möglich sei und dass ausländische Behörden keine Zugriff hätten. Eine solche Datenbank sei jedoch nötig um den Ersatz von Identitätspapieren zu erleichtern und um die Identität des Gesuchstellers zuverlässiger beurteilen zu können. Ausserdem würde so das „Erschleichen eines Ausweises unter Angabe einer falschen Identität wird auf diese Weise erheblich erschwert“.

Auch wenn solche Versprechen gewiss erfreulich sind, so kann die Gefahr von staatlichen Missbräuchen nicht ausgeschlossen werden. Ausserdem sind es vor allen Dingen aber genau die mit der Führung der besagten Datenbank betrauten Behörden, welche in einem Staat am meisten zu fürchten und zu kontrollieren sind. Die Fichenaffäre hat in der vermeintlich freiheitlichen und demokratischen Schweiz diesbezüglich den schlagenden Beweis geliefert. Den Polizeibehörden ist grundsätzlich vielmehr stets und überall zu misstrauen. Die Einführung eines allgemeinen informatisierten Systems zur Erfassung biometrischer Daten über alle Schweizer käme einer noch nie dagewesenen Ausdehnung des Polizeistaates in der Schweiz gleich. Warum sollten eines Tages nicht gleich die Blutgruppe, eine Spermaprobe oder gar die DNS gespeichert werden? Eine diesbezügliche Gesetzesänderung müsste nur subtil genug daher kommen, gepaart mit der nötigen „aussenpolitischen Notwendigkeit“. In Wahrheit geht es gegenwärtig um die Einführung eines biometrischen Big Brother. Im Vergleich dazu erweist sich der schreibmaschinen- und blaupausengestützte Fichenstaat des kalten Krieges als ausserordentlich harmlos. Die behördlichen Versprechen zur Selbstbeschränkung und der Achtung der Grundrechte sind jedoch völlig wertlos angesichts der gegenwärtigen politischen Entwicklung welche immer weitergehende Eingriffe des interventionistischen Staates in die Privatsphäre im Namen eines wie auch immer gearteten „allgemeinen Interesses“ gutheisst. Ein Staat der die Mittel freiwillig nicht benutzt, über die er verfügt, ist wie eine bloss vorübergehende Steuererhöhung: derartiges gibt es nicht. Schon der amerikanische Gründervater Benjamin Franklin (1706 - 1790) wusste:
Those who would give up Essential Liberty to purchase a little Temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.

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Saturday, April 25, 2009

Non au flicage biométrique

(Deutsche Version hier)

Le peuple suisse est appelé à voter sur l'introduction de passeports dits biométriques capables d'enregistrer des données biométriques à l'aide d'une puce (un "chip" éléctronique). Tous les grands partis suisses à l'exception de l'UDC sont en faveur de la loi en question. Cependant, les "jeunes" du parti socialiste, du parti radical, des verts et du parti évangélique et d'autres groupements sont opposés à cela. Pourquoi ces derniers ont-ils raison?

L'argument majeur pour dire "Non" le 17 mai est l'introduction parallèle d'une banque de donnée ("ISA") ou toutes les informations biométriques du détenteur seront déposées. Par exemple, l'emprunte digitale sera donc enregistrée auprès des organes de police de la Confédération. Une nouveauté absolue puisque jusqu'à présent, de telles informations n'était pas à disposition des autorités tant que la personne concernée n'avait pas commis d'infraction pénale. D'un coup, tous les citoyens honnêtes seront donc fichés à l'avenir. Et ce de manière informatisée et sans recours possible.

Il faut alors se souvenir du méga-scandale de 1990, quand 900'000 personnes vivant en Suisse (sur environ 6,7 millions à l'époque!) étaient fichées par la police fédérale, pour des raison souvent bien bénignes: participation à des manifestations politiques de gauche, relations amoureuses avec des personnes jugées subversives, activités professionnelles "louches" (voir ce documentaire ahurissant de l'époque). Le scandale a alors éclaté par hasard quand une commission d'enquête du parlement s'est intéressée aux pratiques policières de la Confédération et des cantons. L'"Affaire des fiches" a profondément ébranlé la confiance des Suisses en leur Etat. Pas pour très longtemps toutefois, puisqu'on rediscute à présent de donner des moyens ultra-modernes à l'Etat pour qu'il se dote d'un instrument de surveillance puissant et total. Bien-sûr, les politiciens et les services de polices s'empressent de promettre que les abus ne sont pas possibles, que l'utilisation de la banque de données à des fins d'enquête n'est pas prévue permise et que les autorités étrangères n'ont pas d'accès au système. En revanche, un tel système serait nécessaire pour faciliter le remplacement de documents d'identité et de rendre plus fiable l'identification du titulaire. De plus, "l'obtention frauduleuse d'un passeport sous une fausse identité sera considérablement plus difficile".

Si ces promesses sont certes les bienvenues, il reste à constater que la possibilité d'abus ne peut pas être écartée. Par ailleurs, ce sont précisément les autorités en charge d'un tel système qui sont les plus à craindre dans tout système politique. L'affaire des fiches en a livré la preuve choquante au pays soi-disant libéral et démocratique qu'est la Suisse. L'introduction d'un système informatisé et généralisé de saisie de données biométriques (pourquoi pas un jour aussi le groupe sanguin, un échantillon de sperme ou l'ADN?) sur tous les Suisses constituerait donc une extension sans précédent de l'Etat policier suisse: Un Big Brother Biométrique. Les promesses d'auto-limitation des autorités et de respect des droit individuels ne valent rien devant une évolution politique générale qui veut que l'Etat interventionniste s'immisce toujours un peu plus dans des domaines purement privés -bien entendu toujours au nom de l'"intérêt général".

L'Etat qui a les moyens policiers et qui ne s'en sert pas, c'est comme une augmentation provisoire d'un impôt: ça n'existe pas. Il est utile de citer ici le père fondateur américain Benjamin Franklin (1706 - 1790):
Those who would give up Essential Liberty to purchase a little Temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.

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Tuesday, March 17, 2009

Was die Schweizer mit Indianern gemeinsam haben...



Schon bemerkenswert, was für ein Affentheater wir gegenwärtig durchleben. Nach der Kapitulation des Bundesrates vor den Steuerhöllen letzten Freitag dem 13., erregt sich die Schweizer Polit- und Medienlandschaft über eine Aussage des deutschen Finanzministers Steinbrück, der die Schweizer als "Indianer" beschimpft:
An einer Medienkonferenz anlässlich des Vorbereitungsgipfels der G20-Staaten vom letzten Wochenende hatte Steinbrück die Schweiz mit Indianern und die OECD und die Deutschen mit der Kavallerie verglichen.

Schwarze Liste lediglich als «Indianerschreck»

«Es hat nie eine Schwarze Liste gegeben, es ist nur ein Instrument gewesen, um die Indianer in Angst und Schrecken zu versetzen», hatte Peter Balzli, Korrespondent des Schweizer Fernsehens (SF), Steinbrück in der «Tagesschau» zitiert.

Diese Äusserungen seien «inakzeptabel, aggressiv und beleidigend», sagte die Vorsteherin des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) Micheline Calmy-Rey am Montag in der Fragestunde des Nationalrates. «Wir hätten uns eine andere Reaktion von Deutschland auf die Lockerung des Bankgeheimnisses erhofft.»
Die Schweiz lernt gerade auf die harte Art, was die Folgen einer irrlichternden Aussenpolitik sind, die nur Image und auf wie auch immer geartete Menschenrechtsförderung setzt und dabei die Interessenwahrung gänzlich vernachlässigt. Pikant ist sodann, dass die Aussenministerin und ihre Partei bekanntermassen aus "Solidarität" mit den anderen Staaten sich schon lange den völligen Informationsaustausch wünschen. Die Schweiz hat international gegenwärtig nun aber eine so schwache Position wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Es ist nur logisch, dass sie in Krisenzeiten jene ist, welche als einzige noch steht, wenn die Musik aufhört.

Vielmehr müsste man eigentlich stolz sein auf den Vergleich von Steinbrück; schliesslich waren die Indianer vorher da und wurden dann von den hinterhältigen Arrivisten (der "Kavallerie") fertig gemacht. Sitting Bull war ein Good Guy. Peer "Custer" Steinbrück hat für einmal völlig recht.

Bemerkenswert ist schliesslich der manipulative Prozess den wir erleben. Vor einigen Jahren wurde bei Abschluss des Zinsbesteuerungsabkommens noch versichert, man hätte dadurch das Bankgeheimnis gerettet. Bei "Schengen" sei es sodann gelungen, das Bankgeheimnis zu "wahren", ja gar es zu "zementieren". Nun wurde es aber doch von heute auf morgen "gelockert" - natürlich nur gegenüber "Ausländern", die im Ausland steuerpflichtig sind. Für Schweizer Steuerpflichtige bleibe es aber bei der Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung*, so wird einem versichert. Genau. Und wenn die EU zum Besipiel in einigen Jahren Mindestbesteuerungssätze durchsetzt (wie bei der Mehrwertsteuer), und der deutsche Finanzminister dann etwas laut hustet und ausfällig wird, wird die Schweiz dann auch spuren und kollaborieren "kooperieren"? Zu viele Leute verkennen, dass das Bankgeheimnis nur, aber immerhin Ausfluss eines individuellen Grundrechts ist, das den Bürger vor einem neugierigen und konfiskatorischen Staat schützen soll. Deshalb ist hier auch wenig Platz für "Pragmatismus". Die Tyrannei aber kommt auf leisen Sohlen. Wie bei einem Tumor ist es meist zu spät, wenn es dann wirklich anfängt zu schmerzen.


* Steuerhinterziehung wird übrigens nicht etwa nicht geahndet, es wird vielmehr milder bestraft als Steuerbetrug. So wie man zwischen einer Geschwindigkeitsübertretung von 5km/h und einer solchen von 50km/h unterscheidet, wird wie im Strafrecht auch im Steuerrecht zwischen eigentlich betrügerischem Verhalten und blossem Verschweigen unterscheiden. Der steuerrechtliche Informationsaustausch ist mit der Auslieferung im Strafrecht zu vergleichen, welche auch nur bei Straftaten von einer gewissen Schwere zulässig ist.

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Friday, December 05, 2008

"Byebyebillag"

Ein an sich lobenswerter Vorstoss ist da in Vorbereitung: byebyebillag.ch

Anders als es der Titel vermuten lassen könnte, geht es aber leider nicht darum, Billag gänzlich zu verabschieden bzw. in letzter und richtiger Konsequenz staatlich subventionierte Medien auf den Müllhaufen der Bürokratie zu werfen, sondern es sollen lediglich die "Gebühren" auf eine Art sozialverträgliches Minimum gesenkt werden (CHF 100) und zusammen mit den Steuern erhoben werden. Damit ist eine schrittweise Erhöhung aber wieder vorprogrammiert. Zudem würde damit die Existenz des Schutzgeldeintreibers Billag faktisch zementiert [UPDATE 05.12.2008, 18:12:] bzw. genauer: es würde somit nicht die staatliche Subventionierung der Medien an sich in Frage gestellt, sondern im Gegenteil bestätigt...

Ausserdem sind CHF 100 genauso falsch wie rund CHF 450 im Jahr. Sie tun einfach ein bisschen weniger weh. Es gibt aber keinen triftigen Grund dafür, dass der Staat Steuersubventionen and Medienhäuser verteilt. Damit werden nur gerade die TV- und Radiofunktionäre (der insgesamt 23 Stationen in der Schweiz! *) am Markt vorbei vom Steuerzahler unterhalten. Dass das Schweigen der sogenannt "privaten" Sender nun auch noch durch "Konzessionen" erkauft wird, macht die Veruntreuung der Steuergelder nur noch schwerwiegender.

Die Initianten von byebyebillag sollten deshalb ihren Schwung und Erfolg vielmehr dazu nutzen, die Abschaffung der Planwirtschaft im Mediensektor überhaupt zu fordern. Das Monopol muss fallen. Es kann nicht sein, dass Steuergelder vom Polit- an den Medienfilz ausgeschüttet werden. Meinetwegen kann der Staat noch einen Radiosender unterhalten, der zwecks Information der Bevölkerung in Notzeiten funktioniert. Damit wäre dem "Service public" bei weitem Genüge getan.

* Quelle: Wie das Gewicht des Staates den Wohlstand verringert, Institut Constant, Seite 19.

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Tuesday, October 28, 2008

Steinbrück und die Schweiz



Man muss den deutschen Steuerminister Peer Steinbrück ja auch ein Stück weit verstehen. Er spürt an sich die Verzweiflung des Konkursiten, der verzweifelt Geld benötigt, und dem es (selbstverschuldet?!) zwischen den Finger entrinnt. Es erinnert mich ein wenig an den unfreiwilligen Entzug eines Drogenabhängigen, dem irgendwann mal alle Mittel recht werden...

Die Schweiz und andere steuerlich "moderate" Länder können sich deshalb auf härtere Zeiten gefasst machen. Das deutsch-französische Hochsteuerkartell wird v.a. innerhalb der OECD bald wieder Schützenhilfe der USA erhalten: Sobald Obama Präsident ist, wird weltweit wieder ein rauherer Steuerwind wehen. Obama ist ja bekanntlich ein linker Kämpfer wider die "Steuerflucht" und möchte insbesondere vermeiden, dass US-Steuerzahler ihre Grundrechte wahrnehmen und mit den Füssen abstimmen.

Kürzlich habe ich den halbernst gemeinten Vorschlag (kam der von der Jung-FDP?) vernommen, die Schweiz solle fortan Steuerflucht als Asylgrund anerkennen. Warum eigentlich nicht? Einen Staat, der zu völlig prohibitiven Sätzen besteuert und rechtstaatliche Grundsätze über Bord wirft, sobald es ihm nützt (siehe Liechtenstein/LGT-Fall), unterscheidet in meinen Augen wenig vom puren totalitären Verfolgerstaat der die Meinungsäusserungsfreiheit systematisch verletzt und Regimegegner ins Gefängnis wirft.

Deshalb, Steuerflüchtlinge aller Länder, vereiniget Euch und kommet zu uns! Die Schweiz ist weiterhin ein (relativer) Hort der Freiheit.


Das Zentrum für Steuerwettbewerb dazu.

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Wednesday, August 06, 2008

Messer verbieten!

Man sollte endlich Messer verbieten! Schliesslich hätte dieser Suizid sicher vermieden werden können, wenn Messer nicht überall so einfach verfügbar wären bzw. nicht sogar so ganz ohne bürokratische Bewilligung erworben werden könnten!
Mann ersticht sich selbst
Im Streit mit dem Chef zum Messer gegriffen

Ein 43-jähriger Schweizer hat sich am Mittwochmorgen in Wädenswil selbst erstochen. Die Tat ereignete sich, als der Mann mit seinem Chef ein Gespräch führte, wie die Zürcher Kantonspolizei mitteilte.

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Monday, July 21, 2008

Samuel Schmid: "je déciderai plus tard"


Samuel Schmid évite d'assumer ses responsabilités:
DEFENSE. Roland Nef est suspendu jusqu'au 20 août. Le Conseil fédéral tranchera alors sur le sort du chef de l'armée, a déclaré le ministre de la défense Samuel Schmid lundi devant la presse. L'Appenzellois devra d'ici là amener les preuves qu'on peut lui faire confiance.
On a envie de dire que d'ici-là, la presse s'en chargera, d'amener plus de preuves! Visiblement, on ne retient pas les leçons en communication à Berne. Après avoir stupidement essayé de cacher des faits qui forcément allaient apparaître tôt ou tard, on espère à présent que le temps résoudra les problèmes.

Les personnes travaillant dans et pour l'armée ont merité mieux que ça. La conduite (politique et militaire) de l'armée reste gravement mise en question. Celui qui a quitté son parti alors qu'il n'en aura plus besoin pour être confirmé en office (on admet en général qu'il va démissionner avant de devoir se représenter en 2011) repousse à plus tard le moment de prendre les décisions difficiles - plutôt inquiétant pour un ministre qui a la "compétence" de faire abattre des avions civils en cas de crise. On a déjà vu des caractères plus forts que cela.

Mis à part certaines unités bien définies, l'armée souffre actuellement d'une crise majeure d'orientation. Cette crise se manifeste en général à travers un délabrement inquiétant et ostensible de la discipline et en particulier à travers des accidents et des incidents suivis par des réactions maladroites de la part de la conduite militaire et politique de l'armée. Notamment la réaction de Nef à l'accident sur la Kander disant qu'il allait dorénavant interdire tout exercice sans lien direct avec la mission principale revenait à un retrait pur et simple de la confiance en ses commandants. Je doute que cela améliore l'état des cadres de milice dans l'armée.

L'affaire Nef est aussi devenue une affaire Schmid. Après avoir trompé le Conseil fédéral, après avoir longtemps évité une prise de position pour protéger son "CdA",et maintenant en reportant la décision qui s'impose à plus tard, Samuel Schmid a suffisamment manifesté ses défaillances en matière de conduite et de responsabilité. On espère en vain qu'il saura tirer les conséquences de sa propre incompétence.

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Sunday, June 01, 2008

Realitätsverlust


Aus der heutigen Medienkonferenz von Eveline Widmer-Schlumpf über die Abstimmungsresultate:
Der Entscheid des Zentralvorstandes der SVP Schweiz sei nicht überraschend. «Ich finde, dass der Ausschluss einer Kantonalpartei eine Ausgrenzung ohne Beispiel ist», sagte die Bündnerin. Sachlich könne man der SVP Graubünden nichts vorwerfen. Das Ganze stimme sie sehr nachdenklich, es sei eine Kollektivstrafe. Sie sei aber nicht parteilos und werde dies auch künftig nicht sein. Zurzeit sitze sie immer noch für die SVP im Bundesrat. Sie habe bisher jeden Schritt mit der SVP Graubünden diskutiert und werde nun die Situation zusammen mit ihr nun auch analysieren. Die Partei werde alle positiven Kräfte mobilisieren. «Ich werde bei meiner SVP Graubünden dabei bleiben», sagte die Bundesrätin.
Ab sofort ist sie also Mitglied einer Partei, die von der Grössenordnung her nicht mal den Grünen das Wasser reichen dürfte. Frau Widmer-Schlumpf ist nicht nur nicht mehr Mitglied einer auf Bundesebene relevanten Partei, sondern sie vertritt überhaupt keine politische ernstzunehmende Kraft mehr. Somit hat sie in der Regierung nun wirklich nichts mehr verloren. Frau Widmer-Schlumpf scheint nun aber nicht wahrhaben zu wollen, dass sie allein es war, die am Anfang dieser Entwicklung stand und die sich mit den politischen Erzfeinden ins Bett legte. Bei aller politischen Übereinstimmung die ich mit ihr wohl habe, diese Frau ist wirklich nicht mehr tragbar.

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Tuesday, May 13, 2008

Einbürgerungsinitiative: vom Hosenrunterlassen und dem Zähneknirschen


Wie soll ich nur bei der kommenden "Einbürgerungsinitiative" abstimmen? Gibt es eine liberale Haltung zur Frage? Ich habe drüben bei freilich, zu einem Beitrag von Christian Dreyer versucht, diese Sache mal "anzudenken":

Ich gestehe, ich bin bei dieser Abstimmung noch nicht wirklich einer gefestigten Meinung. Hätte sich die Initiative damit begnügt, a) Urnenabstimmungen und damit mehr Gemeindeautonomie zuzulassen und b) einen Rechtsweg namentlich für materielle Rechtsverweigerung ("eine billige und schnoddrige Begründung gilt nicht") vorzusehen, wäre es irgendwie einfacher.

Aber die Argumente etwa von Robert Nef, wonach es möglich sein muss, dass die Gemeinschaft über Neueintritte willkürlich entscheidet, sind nicht ganz von der Hand zu weisen. Schliesslich beanspruche ich ja auch das Recht, mir nicht genehme Gäste "willkürlich" vor die Haustüre zu setzen. Sollte dies auf staatlicher Ebene denn nicht auch möglich sein? Vielleicht gaukelt die Initiative ja aber auch einfach nur eine Welt vor, in der alle einander kennen. Haben einige Liberale deshalb womöglich zusehr das Rütli vor Augen und zuwenig die Agglomeration?

Handkehrum teile ich aber auch das "Urvertrauen" nicht, das Etatisten in den Staat haben. Es gibt mindestens genauso viele willkürliche behördliche und gerichtliche Entscheide (man führe sich nur schon mal steuerrechtliche Entscheide zu Gemüte...). Volksentscheide sind demgegenüber aber keineswegs notwendigerweise willkürlich und fies. Klar, da war mal "Emmen" (alle Bewerber mit jugoslawischem Namen wurden im Unterschied zu den anderen nicht eingebürgert). Aber keiner behauptet ja wohl, dass dies die Regel ist. Im Gegenteil: Jeder, der schon mal an einer Gemeindeversammlung zugegen war (ja, wer von all den Kritikern war denn schon mal dabei, hmm...?), weiss, dass die Teilnehmer im Allgemeinen "überfleissig" sind, sich Zeit nehmen, die Materie gründlich zu lesen und sich selber für sehr wichtig halten: Die allermeisten Teilnehmer haben an sich selber den Anspruch, die Probleme nach bestem Wissen und Gewissen anzugehen.

Schlussendlich zählt aber deshalb vielleicht einfach nur das psychologische Argument der Erniedrigung des Einzelnen durch das Kollektiv. Auch wenn es um Bittsteller geht: vor einer gaffenden Menge die sprichwörtlichen Hosen runterlassen zu müssen und jede Privatsphäre vor Leuten aufzugeben, die das selber nie tun mussten, halte ich eher nicht so für ein freiheitliches Ideal. Dem scheint mir das "Behördengeheimnis" dann schon eher vorzuziehen zu sein.

Deshalb, es wird wohl ein zähneknirschendes Nein geben zur Einbürgerungsinitiative.

Dafür sollte man sich überlegen, nur noch volljährige Personen einzubürgern. Das schiene mir auch kohärent mir der Auffassung, wonach man erst mit 18 die politischen Recht wahrnehmen kann. Damit hätte man auch weniger Probleme mit gewissen Jugendlichen, die schwer straffällig geworden sind und die "leider" schon mit ihren Eltern eingebürgert wurden. Dies schiene mir auch einiges ehrlicher als ein "Pass auf Probe".

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Sunday, April 27, 2008

Swiss Censorship on eBay?

You would think that you'd get to see such sites in communist China only. Yet, if you want to have a closer look at certain things on the internet which do not please the government, you experience state censorship made in Switzerland (note that I did not want to watch or buy any porn or terror items or the like but just take a look at a 60 year old Bayonet).

Dear User:

Unfortunately, access to this particular category or item has been blocked due to legal restrictions in your home country. Based on our discussions with concerned government agencies and eBay community members, we have taken these steps to reduce the chance of inappropriate items being displayed. Regrettably, in some cases this policy may prevent users from accessing items that do not violate the law. At this time, we are working on less restrictive alternatives. Please accept our apologies for any inconvenience this may cause you, and we hope you may find other items of interest on eBay.

Thank You.

So things you may want to look at but which your government does not want you to see, let alone possess, are now called "inappropriate". In some 50 years, people will look back and they will say that that is how everything began, how we let the police state into our homes and how we allowed more and more restrictions to be imposed on our own personal liberty by statists. We are facing an alarming evolution which will ultimately lead to more state, to more taxes and to less liberty. Thus today's political priority is to resist and to limit state power whereever it is possible.

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Die Konzessionierung als planwirtschaftliche Umverteilung

Roger Schawinski will Tele Züri zurückhaben

Im Frühsommer vergibt das Bundesamt für Kommunikation die neuen Konzessionen für Radio- und Fernsehsender. Tamedia steht unter Druck, denn der Zürcher Regierungsrat hat sich nicht für Tele Züri und Radio 24 ausgesprochen. (...)

Nach Ansicht von Roger Schawinski braucht Tele Züri gar keine Konzession. «Ohne Konzession liesse sich das Sendegebiet ausweiten. Das würde ich auch tun», sagt Schawinski. Das vom Bundesamt für Kommunikation zusammengeschusterte Konzessionsgebiet Zürich-Nordwestschweiz erstreckt sich von Zürich bis Arbon, reicht im Süden aber nicht einmal bis Rapperswil am Zürichsee. Ohne Konzession erhielte Tele Züri kein Gebührengeld in der Höhe von 1,5 Millionen Franken pro Jahr, es hätte keine Garantie für einen Platz im Kabelnetz – es wäre aber auch nicht an absonderliche Grenzziehungen im Verteilgebiet gebunden und müsste keine Regionalfenster in Schaffhausen und im Thurgau ausstrahlen. (...)

Dieses Beispiel unterstreicht, was im Bereich der öffentlichen Medien ordnungspolitisch das einzig richtige wäre: Aufhebung der Konbzessionierung, Liquidierung der infamen Gesellschaft Billag AG und Entlassung der "öffentlichen" Sender in den freien und ehrlichen Wettbewerb. Gegenwärtig haben wir es mit einer perfiden planwirtschaftlichen Umverteilungsmaschinerie zu tun, die sogar "private" Medien mittels Subventionierung vom öffentlichen Tropf abhängig macht und so den Markt im Keime erstickt. Irgendwelche kulturbeauftragte Bürokraten entscheiden dann, was mittels Steuergeldern subventioniert bzw. vom Markt verdrängt werden soll.

Das wäre doch mal ein fürwahr liberales Anliegen für die FDP, oder? Besser jedenfalls, als unsinnige Fuisonspläne mit den hellroten Grünliberalen zu wälzen...

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Friday, April 18, 2008

FDP für nationalen Zusammenhalt oder: Noch ein bisschen mehr Pelli-Etatsimus

Pelli will die FDP auf drei Schwerpunkte einschwören

Die FDP Schweiz soll sich in den nächsten Jahren auf die drei Kernthemen Arbeitsplätze, nationaler Zusammenhalt und schlanker, bürgerfreundlicher Staat konzentrieren. «Wir hoffen, damit spürbarer zu werden,» sagt Parteipräsident Fulvio Pelli.
Aha, also wieder mal ein schwachsinniges Programm der FDP Schweiz. Nach dem "Hop Sviz"-Flopp wollen die Pelli-Etatisten nun also den "nationalen Zusammenhalt" fördern. Das tönt schon fast wie wenn man für eine "gerechtere Schweiz" oder andere linke Fantasmen eintreten wollte. Schaut man etwa nach Frankreich, dann weiss man, dass der Spruch der "Cohésion nationale" den Archetypen der langue de bois darstellt, jener verfloskelten Beamtensprache, der ein Chirac zu rhetorischen Höhenflügen verholfen hat und welche sich vorzüglich eignet, um jede weitere Aufblähung der Bürokratie und eine Zunahme sozialistischer Umverteilung zu rechtfertigen.

Es scheint, wir sehen also neuen Politvorstösssen entgegen, welche der Wahrung des "nationalen Zusammenhaltes" dienen sollen: Noch mehr Gesetze über den Minderheitenschutz, über die Sprachenförderung, über den sozialen Frieden, über die Entwicklungshilfe für Randgebiete und die Subventionierung von veralteten Strukturen etc. Solche Vorschläge sind zwar allesamt gut gemeint, doch kosten sie bekanntlich viel und nützen dafür wenig. Und die FDP wird da eifrig mitmischen und sich dann wundern, wenn sie bei den nächsten Wahlen verdientermassen wieder auf den Grind kriegt.

Den Wir-Liberalen merkt man die Verzweiflung bei ihrer Gratwanderung zwischen "staatstragender" Partei und Feigenblatt-Liberalismus an. Wäre die Partei jedoch wirklich liberal, so gäbe es nur ein einziges Motto: Mehr Freiheit, weniger Staat. Das Motto könnte man dann auch konsequent bewirtschaften. Und dann müsste man nur noch danach leben.

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Sunday, March 09, 2008

Sisyphos on Air: mein erster Podcast

Kürzlich hatte ich die Ehre, über Skype meine Meinung zur Unternehmenssteuerreform II in einem Interview mit dem Ordnungspolitischen Blog abzugeben. Ich war ja aus liberalen Gründen gegen diese Reform, weil sie zum einen ungerecht (sie geht zu wenig weit, indem sie Steuererleichterungen nur willkürlich gewährt) und zum anderen strategisch unklug (Steuererleichterungen müssen primär auf Stufe der Unternehmen abgewickelt werden) ist: Hier klicken um Sisyphos on Air zu hören!

Man macht das ja nicht alle Tage, so ein Interview zu geben. Nun, als Anfang bin ich ganz zufrieden mit dem mp3-Resultat, auch wenn es durchaus noch Verbesserungspotenzial gibt...

Danke jedenfalls dem Ordnungspolitischen Blog für den Webspace und die Sendezeit! ;-)

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Saturday, March 01, 2008

Sozialistische Mystik

Die Sozialisten glauben noch immer an ihre alte mystische Welt, in welcher die menschliche Natur wegreguliert und reale wirtschaftliche Zusammenhänge weggeglaubt werden können:
Der abtretende SP-Präsident Hans-Jürg Fehr hat am Samstag am ausserordentlichen Parteitag in Basel für Nähe der Partei zu den Gewerkschaften plädiert. (...)

Weiter plädierte Fehr dafür, dass die Überwindung des Kapitalismus eine Vision der SP bleiben müsse. Dabei dürfe die Partei es aber nicht mehr so machen wie beim letzten Parteiprogramm im Jahr 1982: Der blossen Formel müsse neu Substanz hinzugefügt werden. Was nachher kommen solle, müsse aufgezeigt werden.

Fehr schwebt eine «Wirtschaftsdemokratie» mit mehr Mitspracherechten für die Arbeiter vor. Es gebe keine bessere Herrschaftsform als die Demokratie, sagte Fehr. «Warum sollen wir sie der Wirschaft vorenthalten?», fragte er.

Unter Beifall gab Fehr seiner Partei mit auf den Weg, dass sie die sozialen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts verteidigen solle, auch wenn dies von anderen als «konservativ» oder «strukturerhaltend» etikettiert werde.

Ich halte es da eher mit Robert Nef in einem kürzlichen Leserbrief in der NZZ, der die Sozialdemokratie als Faschismus mit menschlichem Antlitz definierte. Denn Sozialismus führt immer zur von staatlichem Zwang gewalttätig unterdrückten menschlichen Freiheit.

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